Historische Entwicklung
Hier ein paar überlieferte historische Fakten zum Thema Backofen.
Anhand archäologischer Ausgrabung hat man in Erfahrung gebracht, daß die Menschen die Getreidekörner zunächst roh aßen. In einem späteren Schritt wurden diese geröstet. Erst danach ging man dazu über die Körner zu zerkleinern, diese mit Wasser zu einem Brei zu vermischen um diese Gemisch schließlich in einem letzten Schritt zu rösten. Die Geschichte der Brotherstellung setzte also warscheinlich bereits vor einigen tausend Jahren ein.
Um die 3500 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurde in Ägypten die Idee geboren, essbare Fladen herzustellen. Dies geschah, indem der so entstandene Brei auf flache, in der Glut erhitzte Steine gelegt wurde. In Einzelfällen wurde der dicke Teig auch zwischen zwei Ascheschichten gebacken. Man kann davon ausgehen, dass auf diese Weise durch Zufall ein vergessenes Teigstück in der Wärme nachgärte und sich nach dem Backvorgang daraus ein Produkt enwickelte, dass dem heutigen Brot vermutlich recht nahe kam.
Anhand von Zeichnungen in ägyptischen Gräbern konnte nachgewiesen werden, dass es bereits in der Pharaonenzeit echte Backöfen gab. Das auf der Grundlage von Sauerteig entstandene Brot breitete sich in der Folge über ganz Ägypten aus.
Der gegorene Brotteig konnte künftig aufgrund seiner gewölbten Form nicht mehr ohne weiteres auf flachen Steinen gebacken werden, weswegen in der Folge die ersten Backöfen entstanden.
In der Anfangszeit hatten diese Backöfen eine Form, die der eines abgeschnittenen Kegels sehr ähnlich war - befüllt wurden diese frühen Backöfen von oben. Aufgrund ihrer einfachen Bauweise wurden diese mit Palmenabfall und Stroh beheizt - das Brot wurde zumeist an den Backofenwänden gebacken, die aufgrund ihrer Kegelform heutzutage auch “Abrahamsofen” bezeichnet werden. Der Grund für diese Bezeichnung kann aber auch daran liegen, dass man die Herstellung der ersten Backöfen von einigen Forschern auch den Hebräern zugeordnet werden.
Auf Grundlage dieser frühen kegelförmigen “Hügelöfen” wurde in der Folge der Gewölbebackofen erfunden, der sich von den Griechen ausgehend über die Römer nach ganz Europa verbreitete.
Backen wie in uralten Zeiten ..... wieder stark im kommen !!!
Knusprig, knusprig - lecker, lecker... Holzbeheizte Steinbacköfen sind wieder gefragter denn je. Ob Brot, Pizza, Kuchen, Fleisch, Fisch, Gemüse oder Eintöpfe - Sie können eine Vielzahl leckerer Gerichte zaubern. Darüber hinaus verbreitet ein holzbeheizter Ofen eine urige und gemütliche Atmosphäre.
Platz für einen Holzbackofen findet sich immer, irgendwo auf dem Grundstück oder im Haus.
Mit einem Holzbackofen können Sie backen, grillen, braten und schmoren. Genießer schätzen dabei besonders den einzigartigen Holzofengeschmack der Speisen und den besonders schonenden Garvorgang. Die Funktionsweise dieser traditionellen Backöfen hat sich seit Jahrhunderten bewährt. Auch die modernen Öfen arbeiten noch heute nach diesem Prinzip: Der Backraum selbst wird mit Holz aufgeheizt. Die entstehende Hitze erwärmt den Schamottemantel des Ofens, wobei mehr Ober- als Unterhitze entsteht. Die milde Strahlungshitze der Steine setzt besonders kräftige Röst- und Geschmacksstoffe frei, die dem Backgut den einzigartigen Geschmack verleihen. Den Geschmack, den man im Zeitalter der industriellen Massenware so oft vermisst.
Die schwere Bauweise sorgt für die hervorragende Ausnutzung der Wärme des Backraumes. Dazu kommt das hochwertige Material. Während einige Holzbacköfen heutzutage aus Vulkangestein bestehen, werden in HBS-Holzbacköfen bewusst die Materialien von früher verwendet. Die Bestandteile der Backraumwandung besteht aus Schamotte (feuerfeste, gemahlene Erde) - wegen seiner besonderen Fähigkeit Wärme zu speichern - dieser feuerfeste Mantel verkraftet Temperaturen bis zu 1250°C. Die hochwertigen Schamottsteine garantieren eine gleichmäßige, langanhaltende Hitze, die den beim Backen entstehenden Wasserdampf schonend wieder an das Backgut abgibt. Die hohe Wärmeausnutzung spart im Vergleich zu anderen klassischen Holzöfen bis zu 30% Holz ein! Die Bedienung der Öfen ist denkbar einfach. Nach dem Aufheizen und nachdem sich die Hitze gleichmäßig verteilt hat, wird die Backfläche von der feinen Asche gereinigt und anschließend das Backgut eingeschlossen. Durch die ausgezeichnete Wärmespeicherung kann jederzeit in mehreren Backdurchgängen hintereinander gebacken werden. Das früher übliche Nachheizen zwischen den "Backschüben" entfällt.
Die Öfen sind als Bausätze erhältlich und können leicht und sicher selbst aufgebaut werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und Größen - vom einfachen Holzbackofen-Block, Standardöfen über das Holzbackofen-Häuschen bis hin zum rollenden Backmobil für Feste und Parties. Übrigens können HBS- Holzbacköfen bei einem Umzug jederzeit mitgenommen werden.